Urlaub mit dem Auto: 10 Tipps

Vor der Fahrt in den Urlaub sollten Autofahrer ihr Auto sorgfältig untersuchen und beim Packen des Autos die Sicherheitsvorschriften einhalten. Man sollte seine Reisekoffer und die Beladung immer im Blick haben. 

 

 

10 Tipps zur Vorbereitung 

Worauf bei der Reisevorbereitung zu achten ist, erklären die GTÜ, die Organisationen Dekra und KÜS sowie der ADAC. Autofahrerinnen sollten sich nicht erst auf den letzten Drücker um ihr Auto kümmern. So lässt sich ohne Stress ein Werkstatttermin arrangieren, falls noch Reparaturen oder Wartungsarbeiten erforderlich sein sollten. Die Experten des ADAC und Co., haben auch Tipps für die Beladung des Autos, damit die Fahrsicherheit trotz voller Beladung noch bleibt.

 

1. Tipp: Die Reifen sollten mindestens 3 mm Profil haben

Die Pneus sollten mindestens 3mm Profil aufweisen oder getauscht werden- schließlich lassen sie auf einer langen Reise bestimmt noch jede Menge Gummi:-) Mit einer Euromünze kann die Profiltiefe geprüft werden, wenn der Messingrand der Münze in den Rillen verschwindet, ist alles O.K. Denn dieser Rand ist ca. 3mm breit. Weniger Profil bedeutet schlechtere Haftungs- und Bremseigenschaften. Gesetzlich vorgeschrieben sind in Deutschland 1,6mm und das nicht nur für Urlaubsreisen.

 

2. Tipp: Öl, Kühl- und Bremsflüssigkeitsstände kontrollieren

Nach der Reifenkontrolle, bei der auch nach Rissen und anderen Beschädigungen geschaut werden sollte, wird ein Blick auf die HU-Plakette geworfen: Läuft diese womöglich im Urlaub ab? Unter der Motorhaube sollten dann die Stände von Öl, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit und Scheibenwaschwasser überprüft werden.

 

3. Tipp: Bremsklötze sichten

Danach werden Wischergummis und die Verschleißmarkierungen der Bremsklötze in Augenschein genommen, das Haltbarkeitsdatum des Verbandskastens kontrolliert und die Handbremse ausprobiert. Außerdem ist dafür zu sorgen, dass Warnwesten für alle Mitreisenden vorhanden sind.

 

4. Tipp: Fahrzeugbeleuchtung einstellen

Anschließend steht noch ein Test der Fahrzeugbeleuchtung an. Das geht am besten zu zweit: Einer schaltet bei aktivierter Zündung nacheinander sämtliche Leuchten ein- vom Standlicht bis zur Nebelschlussleuchte. Der andere schaut außen nach, ob alles funktioniert- dabei das Bremslicht nicht vergessen.

 

5. Tipp: Schweres Gepäck unten verstauen

Ist das Auto soweit fit, kann es beladen werden- aber bitte mit System. Die wichtigste Regel lautet: schwere Gegenstände nah an der Rücksitzlehne und möglichst tief unten im Kofferraum verstauen. Dadurch bleibt der Fahrzeugschwerpunkt niedrig, und das Kurvenverhalten wird weniger beeinträchtigt. Auf keinen Fall gehören gewichtige Gepäckstücke in eine Dachbox. Wird die Ladung im Kofferraum zusätzlich mit Zurrgurten fixiert, kann sie bei einer Vollbremsung oder einem Ausweichmanöver nicht verrutschen und den Wagen ins Schleudern bringen.

 

6. Tipp: Gepäckabteil beladen

Auf der Hutablage oder anderswo im Fahrzeuginnenraum sollte kein Koffer verstaut werden. Koffer und Kisten könnten bei einem Unfall umher geschleudert werden und den Insassen gefährlich werden. Aus demselben Grund sollten Kombi-Fahrer das Gepäckabteil ihre Autos niemals höher als die Oberkante der Rückbank beladen und ein stabiles Laderaumtrenngitter oder ein hochwertiges Gepäcknetz montieren.

 

7. Tipp: Zugelassenes Fahrzeuggewicht beachten

Urlauber denken am besten schon beim Koffer packen daran, dass nicht endlos viele Extrakilos ins Auto dürfen. Mit wie viel Zuladung ein Wagen fertig wird, steht im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I). Bei vielen Pkw können laut ADAC zwischen 400 und 500 Kilogramm geladen werden. Fährt die ganze Familie mit, ist das Limit allerdings schneller erreicht, da auch das Gewicht der Mitfahrer zählt. Der Fahrer selbst ist pauschal mit 75 Kilogramm bei dem in den Papieren angegebenen Fahrzeuggewicht berücksichtigt.

 

8. Tipp: Im Zweifel, Gepäckstücke wiegen

Wer sich unsicher ist, ob die Fuhre vielleicht zu schwer wird, kann alle Reisegepäck-stücke wiegen und deren Gewicht mit dem der Passagiere und dem angegebenen Leergewicht des Fahrzeugs zusammenrechnen. Dann zeigt sich, ob das zulässige Gesamtgewicht überschritten wird. Wer mit einer Dachbox verreist, muss zudem die erlaubte Dachlast im Blick behalten.

 

9. Tipp: Die Beladungsgrenze

Generell gilt: Die Beladungsgrenze eines Autos wird besser nicht ausgereizt. Denn je mehr Extrakilos an Bord sind, desto unsicherer fährt sich ein Auto. Außerdem verlängert sich der Bremsweg, und der Spritverbrauch steigt.

 

10. Tipp: Den Reifendruck anpassen

Bei einem voll beladenen und besetzten Auto muss zuletzt noch der Reifendruck auf das Maximum erhöht werden. Angaben zum passenden Luftdruck finden sich meist auf einem Aufkleber in der Tankklappe. Nach dem Urlaubs-Check wird nur noch voll getankt, und los geht's.

 

Na dann kann es los gehen, wir wünschen eine gute Fahrt.