Rollkoffer als Handgepäck

Kleine Rollkoffer, so genannte Kabinentrolleys sind als Handgepäck besonders beliebt. Worauf kommt es beim Koffer kaufen an? Wie wird getestet? Die erste Entscheidung, die Käufer treffen müssen: Soll es ein Hartschalen Koffer oder ein Weichschalen Koffer als Handgepäck sein? Für die Hartschale spricht, das der Inhalt besser gegen Stöße geschützt ist. Weichschalen Koffer geben etwas nach, so dass mehr Gepäck hinein passt. Und dank ihren Außentaschen sind sie meistens flexibler. Mit Dauertests wird geprüft, ob die Rollen belastbar sind. Und ob der Teleskopgriff auch nach mehreren Kilometern noch hält. Die meisten Mängel werden meistens bei Falltests aufgezeigt, da der Koffer einmal bei Zimmertemperatur auf dem Boden fallen gelassen wird und einmal bei -10°. Dabei werden voll beladene Koffer aus mindestens 1 m Höhe auf alle Rollen und auf jede Kante zu Boden fallen gelassen. Weiters wird die Regenbeständigkeit getestet, die zeigen soll ob nach zehnminütigem Regen Wasser in den Koffer eindringt. Weitere Testkriterien sind das Eigengewicht, und das Rollgeräusch. Ein völliges Ausschlusskriterien bei einem Test Sind Schadstoffe. Werden Schadstoffe erkannt wie beispielsweise PAK (Policyclische aromatische Kohlenwasserstoffe) oder Weichmacher wie Phthalate, ist der Koffer unbrauchbar weil diese Inhaltsstoffe gesundheitsschädlich sein können. Die Schadstoffe könnten beim angreifen der Griffe, durch die Haut in den Körper gelangen. Also bei Tests immer auch auf die Testinhalte schauen.